Durchgängige Anwendungen mit „Antifingerprint“
Sprela sagt Fettfingern auf Küchenfronten den Kampf an

Spremberg den

„Antifingerprint“-Oberflächen sind besonders für grifflose Küchen bedeutsam. Gerade bei komplett ebenen Fronten gibt es kaum Unansehnlicheres als fettige Hand- oder Fingerabdrücke. Vergleichbares gilt – unabhängig von Griffbeschlägen – für jedes matt, insbesondere uni und dunkel ausgebildete Oberflächendekor. Beim HPL-Spezialisten Sprela GmbH aus Südbrandenburg erfreuen sich daher die Dekore Weiß (4771) und Schwarz (0190) mit Abdruck-absorbierender Nanobeschichtung einer außerordentlichen Nachfrage.

Grifflose Küchen geben im Frontbereich ein vollendet harmonisches, optisch störungsfreies Bild ab. Großflächige Spiegelungen im Gegenlicht machen insbesondere glänzende Dekore attraktiv. Hochmoderne Mattdekore wiederum treten zurückhaltend und anspruchsvoll wie edler Samt in Erscheinung. Doch völlig unabhängig vom Glanzgrad: Das Kundeninteresse an „Grifflos“ wächst weiter.

Antifingerprint für die gängigen Dekore „Weiß“ und „Schwarz“

Das Öffnen und Schließen von Türen ohne Griffe bewirkt jedoch systembedingt die Berührung der Oberflächen. Die Folge sind fettige Fingerabdrücke an Fronten – die zudem fast ‚magisch‘ Staub und Schmutz anziehen. Wie von Arbeitsplatten bekannt, ist deren Beseitigung durch Putzen sehr zeitaufwändig oder – man denke an eine häufigere Reinigung mit aggressiven mechanischen Hilfsmitteln – teilweise unrealistisch.

Aus diesen Gründen hat Sprela zwei gängige Uni-Dekore mit Antifingerprint-Beschichtung ausgestattet: Weiß (Dekor 4771) nach RAL 9016 und Schwarz (0190) nach RAL 9017. Grundlage des Antifingerprint-Effekts ist eine Technologie, die die Elektronenstrahlhärtung in Kombination mit Nanopartikeln und polymerisierenden Acrylaten nutzt. Mit solcherart Beschichtungen werden Antihaftwirkungen bis zur Selbstreinigung ebenso erreicht wie eine Auflösung der Wahrnehmbarkeit von Fingerabdrücken.

Mit Nanotechnologie zu vielfältigen Produktvorteilen

Durch ihr Herstellungsverfahren sind Antifingerprint-Oberflächen besonders kratz- und abriebfest – ein entscheidender Pluspunkt bei einer Kaufentscheidung zu Ungunsten von Direktbeschichtungen oder Lackierungen. Sollte es doch einmal zu einem Kratzer kommen, lässt sich dieser mit einem handelsüblichen Melaminschwamm entfernen.

Antifingerprint-Beschichtungen haben zudem eine angenehme Haptik, sind hygienisch und beständig gegen Schimmel, perfekt geeignet für den Kontakt mit Lebensmitteln und leicht zu reinigen. Matt-Effekte auf Oberflächen werden durch das Verfahren verstärkt. Und Sprela bietet auf Wunsch das Beschichtungsmaterial mit Antifingerprint sogar durchfärbt an, d.h. jedes einzelne verpresste Kraftpapier hat exakt den gleichen wie als Oberfläche ausgewiesenen Farbton.

Option „durchfärbt“ für homogene Kantenwirkung

Der Vorteil liegt auf der Hand, gerade beim späteren Anfahren von Kanten an beschichtete Plattenware: Das Beschichtungsmaterial bleibt auch bei der Bearbeitung immer durchgängig weiß bzw. schwarz, Farbirritationen oder die Bildung von Fugen sind fertigungsseitig ausgeschlossen. Die passenden Kanten gibt es natürlich von Sprela oder anderen namhaften Herstellern.

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Antifingerprint-Beschichtung der zwei Dekore von Sprela liegt in deren Durchgängigkeit: Verbundplatten mit Span-, MDF- oder Multiplexträger für Möbelfronten in 16 oder 18 mm Dicke können ebenso geliefert werden wie Nischenrückwände oder Arbeitsplatten (25, 30 oder 40 mm stark). Auch Kompaktplatten in der Dicke 12 mm gibt es in diesem Oberflächen-Dekor-Verbund. Sprela bietet seinen Kunden damit aus einer Hand das gesamte Sortiment beschichteter Oberflächen mit Antifingerprint-Ausstattung – für moderne Küchen, Krankenhäuser, Büros und Hotels.


Kontakt: Dr. Frank B. Müller
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