Johannes F. Mann überraschend verstorben
Der Deutsche Kork-Verband betrauert den Verlust eines herausragenden Mitstreiters rund um Kork und Korken

Herford den

Die Mitglieder des Deutschen Kork-Verbands e.V. (DKV), Herford, wurden unlängst vom plötzlichen Ableben ihres geschätzten Mitstreiters, Kollegen und Freundes Johannes Felix Mann überrascht. Der geschäftsführende Gesellschafter der Kaspar & Mann KG in Bodenheim bei Mainz und langjährige Rechnungsprüfer des Vereins verstarb nach einem Schlaganfall bereits am 2. Dezember und wurde Ende vergangenen Jahres feierlich beigesetzt.

Johannes Mann wurde am 8. September 1965 geboren. Aufgewachsen als einziger Junge mit vier Schwester wurde er frühzeitig von seinem Vater als Nachfolger des Korken-Handelshauses Kaspar & Mann aufgebaut und bereiste mit ihm als Jugendlicher Frankreich, Spanien und andere Länder, mit denen Geschäftsbeziehungen bestanden. Nach Abitur und Wehrdienst übernahm er in den 1990er Jahren persönliche Verantwortung für das Unternehmen und entwickelte es sukzessive weiter – sowohl in Richtung Schweiz als auch mit damals neuen Verschluss-Sortimenten.

Kaspar & Mann gehörte 1985 zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Kork-Verbands. Während Johannes‘ Vater Hans die Anfangsjahre des DKV e.V. als Vorstand begleitete, unterstütze er selbst den Verband viele Jahre als Vorstandsmitglied und Kassenprüfer sowie als Gastgeber für die Tagungen der Fachgruppe Verschlüsse.

Sein Herz gehörte ganz und gar seiner Tochter Juliana. Auch seiner Mutter, die wenige Tage nach ihm verstarb, war er bis zuletzt eng verbunden. Johannes Mann war begeisterter Schwimmer, Radfahrer, Marathon-Läufer, der auch an Iron-Man-Contests teilnahm. Eine ganz besondere Beziehung pflegte er zu Oldtimern, an denen er Tage und Nächte lang schrauben konnte. Vor allem englische Fahrzeuge hatten es ihm angetan, mit denen er auf dem Nürburg- und Hockenheim-Ring Medaillen und Pokale abräumte.

Mit Johannes F. Mann verliert der Interessenverband der deutschen, österreichischen und Schweizer Korkindustrie einen herausragenden Mitstreiter, der ausgeglichen, humorvoll und sachkundig allseits höchstes Vertrauen genoss. Seine beinahe „lausbübische“ Art, gepaart mit Lebensfreude und überraschender Weisheit, bleiben unvergessen. Der Verlust schmerzt sehr, das Andenken an ihn werden der Verein und seine Mitglieder stets bewahren.


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